Technologie, insbesondere künstliche Intelligenz, steht weiterhin im Zentrum der Aufmerksamkeit vieler HR-Führungskräfte.
Im Jahr 2025 haben zahlreiche Unternehmen schnell experimentiert, indem sie Pilotprojekt starteten und Tools testeten, um "mithalten" zu können. Das führte zum Aufkommen von KI-Müdigkeit: ein Gefühl von Druck, Verwirrung und Skepsis, ausgelöst durch rasante Veränderungen, überhöhte Erwartungen und unklare Business Cases. Die Diskussion verschiebt sich von Angst hin zu Co-Creation mit KI, insbesondere in der Frage, wie sie im Arbeitsumfeld eingesetzt wird. Die Frage lautet nicht mehr, ob KI Menschen ersetzt, sondern wie Mensch und KI sich im Arbeitsalltag ergänzen können. KI wird nicht länger als Bedrohung oder Neuheit gesehen. Stattdessen betrachten wir sie als Ermöglicher menschlicher Verbindung, als digitalen verbündeten. Ihre Rolle als HR-Führungskraft besteht darin, KI als digitalen Verbündeten zu nutzen, um Entscheidungsprozesse zu verbessern, Workfows zu optimieren und Zeit für bedeutungsvolle menschliche Interaktionen freizusetzen. Dieser Trend markiert eine umfassendere Verschiebung von Automatisierung hin zur Humanisierung. Wenn KI sich um repetitive und zeitaufwendige Aufgaben kümmert, können sich HR-Profis auf Coaching, Zusammenarbeit, Problemlösung und den Aufbau von Unternehmenskultur konzentrieren. Bereiche, in denen menschliche Einsicht am wertvollsten ist.
Diese Transformation geschieht jedoch nicht von allein. Damit KI wirklich unterstützend und nicht störend wirkt, muss die Implementierung als strategischer Designprozess verstanden werden. Das bedeutet, tief verwurzelte Grundlagen in drei Bereichen zu schaffen:
Intelligenz
Wie KI menschliche Entscheidungsfindung unterstützt.
Echtzeit-Reaktionsfähigkeit Wie einfach Mitarbeitende mit Arbeitssystemen interagieren
Vertrauen Wie transparent und fair diese Systemse sind.
Im Jahr 2026 wird der Erfolg davon abhängen, wie gut Sie diese Grundlagen verankern, um Ihre Technologie wirklich menschenzentriert zu gestalten.
Digitaler Verbündeter: Intelligentes HR
HR entwickelt sich von manueller, intuitiver Entscheidungsfindung hin zu KI-gestützter Intelligenz. KI ist inzwischen ein sehr realer und dauerhafter Bestandteil unserer Arbeit.
Unser People Director, Bruce Fecheyr-Lippens, erklärts “Wir müssen erkennen, dass KI nun ein zusätzliches Element in unserer Belegschaft ist. So wie wir Mitarbeitende und externe Kräfte haben, haben wir jetzt auch KI-Agenten.” Im Jahr 2026 können diese KI-Tools Daten analysieren, Aufgaben automatisieren und den Personalbedarf im Voraus einschätzen. Sie können jedoch Ihre menschliche Ethik, Empathie oder Ihren Kontext nicht ersetzen. Laut unserem Head of AI, Amarendra Gandhi, “Die verantwortungsvollsten KI-Systeme sind Human-in-the-Loop-Systeme. Die Kombination aus menschlichen Urteilsvermögen und KI-Unterstützung ist nicht nur sicherer und fairer, sondern auch leistungsfähiger als beide allein. Sie wird die menschlichen Entscheidungsfindungen verstärken.” In diesem Jahr wird der Erfolg davon abhängen, wie gut HR-Führungskräfte das Betriebsmodell neu denken: klar definieren, wo Automatisierung Wert schafft, wo menschliche Einsicht unverzichtbar ist und wie diese Elemente im Arbeitsalltag harmonisch zusammenspielen. Die bewusste Orchestrierung dieser drei Komponenten wird letztlich eine reaktionsfähigere und bedeutungsvollere HR-Funktion schaffen.
Was umfasst intelligentes HR?
KI-gestützte Entscheidungsfindung KI kann genutzt werden, um Entscheidungen zu unterstützen, indem sie Daten analysiert, Muster, Risiken und Chancen erkennt, kombiniert mit menschlicher Einsicht, um sinnvolle Maßnahmen abzuleiten. KI-Agenten zur Automatisierung von Aufgaben KI-Agenten können das Manuelle vom Sinnvollen trennen. Wiederholbare Schritte können im Hintergrund automatisiert werden, während sich Menschen auf die Momente konzentrieren, in denen menschliche Einsicht, Beziehungen und Verbindung wirklich den Unterschied machen. Zusammenarbeit zwischen HR und IT Bei der Integration von KI in Ihrer Strategie ist die Zusammenarbeit mit dem IT-Team entscheidend. Dieser kombinierte Ansatz ermöglicht die Entwicklung sicherer, ethischer KI-Systeme, die menschenzentrierte Ergebnisse liefern. Neugestaltung von Rollen und Workflows Da einige Funktionen zwangsläufig besser durch KI unterstützt werden, müssen HR-Führungskräfte Rollen und Workflows neu gestalten, um zu klären, was von Menschen erledigt werden muss und was durch KI-ergänzt wird.

What will Intelligent HR include?
AI-augmented decision-making AI can be used to support decision-making by analysing data to spot patterns, risks, and opportunities, which should then be combined with your human insight to create meaningful action. Agentic AI automating tasks Agentic AI can separate the manual from the meaningful in HR. Repeatable steps can be automated in the background, while people focus on the moments where human insight, relationships and connection truly make a difference. HR & IT collaboration When embedding AI into your strategy, collaborating with an IT team is essential. This blended approach allows you to design secure, ethical AI systems that deliver people-centric outcomes. Redesigning roles and workflows As some functions will inevitably be better served using AI, HR leaders will need to redesign roles and workflows to clarify what will need to be done by humans and what will be augmented by AI.
Digital Verbündeter: Echtzeit HR
Die Zeit starrer Systeme ist vorbei, wie unser Business Solution Manager, Magnus Eklöv:“Echtzeit-HR ist nicht mehr optional.”
Mit KI, die Prozesse effizienter macht, sind Mitarbeitende nicht mehr bereit, Tage oder gar Wochen auf Antworten zu Anfragen oder Erstattungen zu warten. Geschwindigkeit und Unmittelbarkeit sind zum Standard geworden.
Im Jahr 2026 müssen HR-Führungskräfte mit diesen wachsenden Anforderungen Schritt halten, insbesondere, da jüngere Generationen weiterhin in die Arbeitswelt eintreten.
Unser Global Sales Manager, Pirashan Nagalingam, sagt, “Unternehmen können die Digitalisierung nicht länger ignorieren. Jüngere Mitarbeitende akzeptieren keine umständlichen, manuellen Prozesse. Sie leben mit Instant-Apps und erwarten dasselbe am Arbeitsplatz.”
Da immer mehr Mitarbeitende sofortigen Zugriff und mobile-first Erlebnisse erwarten, muss HR von reaktiver Unterstützung zu proaktivem Handeln übergehen, um Antworten, Einblicke und Maßnahmen in Echtzeit bereitzustellen.
Was umfasst Echtzeit-HR?
Digitaler Verbündeter: Vertrauenswürdiges HR
Je alltäglicher KI in der Arbeitswelt wird, desto wichtiger wird vertrauenswürdiges HR
HR entwickelt sich von stillen, intransparenten Prozessen hin zu transparenten, nachvollziehbaren Praktiken, die das Vertrauen der Mitarbeitenden stärken.
Wie Magnus Eklöv erklärt: “Vertrauen aufzubauen bedeutet nicht nur, die Entscheidungen der KI zu verstehen, sondern auch die Mitarbeitenden darin zu schulen, sie sicher zu nutzen.”
“Die meisten Unternehmen haben nicht genug getan, um KI ihren Mitarbeitenden zu erklären. Menschen sehen die Ergebnisse, verstehen aber nicht, wie sie zustande kommen.”
Im Jahr 2026 wird Vertrauen zu einer messbaren HR-Kennzahl. Unternehmen, die in offene Kommunikation, ethische KI-Implementierung und umfassende Mitarbeiterschulungen investieren, sind besser aufgestellt, um eine widerstandsfähige, zukunftsorientierte Arbeitswelt zu schaffen.

Was umfasst vertrauenswürdiges HR?
Transparente, ethische KI-Praktiken Studien zeigen: Wenn KI-Entscheidungen klar erklärt werden, sehen Mitarbeitende die Technologie als Unterstützung statt als Bedrohung was die Akzeptanz deutlich erhöht.
Psychologische Sicherheit und Vertrauen in Menschen HR-Führungskräfte müssen ein internes Umfeld schaffen, in dem Mitarbeitende sich sicher fühlen, ihre Meinung zu äußern, Ideen zu teilen und Bedenken anzusprechen insbesondere, da KI verändert, wie wir interagieren, zusammenarbeiten und Wertschätzung erfahren. Verpflichtungen aus dem KI-Gesetz Mit dem Inkrafttreten der EU-KI-Verordnung im August 2026 müssen Unternehmen transparent darlegen, wie ihre KI-Systeme funktionieren etwa durch den Einsatz von "Model Cards" bei Rollouts, um Compliance- und Verantwortlichkeitsstandards zu erfüllen.
Erklärbare Systeme und Governance Vertrauen in KI entsteht nicht allein, durch Genauigkeit. Es entsteht durch Systeme, die verständlich, prüfbar und offen für Fragen sind. Robuste Governance-Frameworks stellen sicher, dass Technologien fair und auditierbar bleiben.

What will Trustworthy HR include?
Transparent, ethical AI practices Studies show that, when AI decisions are explained clearly, employees will view the technology as a support tool instead of a threat, which will significantly improve acceptance. Psychological safety and trust in people HR leaders need to create an internal environment where employees feel safe to speak up, share ideas, and raise concerns, especially as AI reshapes how we interact, collaborate and feel valued. AI Act obligations With the rules of the EU AI Act becoming applicable in August 2026, businesses need to be transparent about how their AI systems work, using tools such as model cards during rollouts to meet compliance and accountability standards. Explainable systems and governance Trust in AI does not come from accuracy alone. It comes from systems that are understandable, auditable, and open to questions. Creating robust governance frameworks ensure technologies remain fair and auditable.
Wie können HR-Führungskräfte KI als digitalen Verbündeten nutzen?
Klären Sie das Betriebsmodell
Die Integration von KI sollte bewusst und über alle Ebenen der Organisation hinweg erfolgen. Definieren Sie, welche Aufgaben sich am besten für KI-Automatisierung eignen und wo menschliche Expertise unverzichtbar ist, und verankern Sie dies in Ihrer Strategie.

“Teilen Sie Ihr Unternehmen in drei Ebenen: strategisch, operativ und Ressourcen. Dann rollen Sie eine KI-Strategie über alles aus. Ohne klaren Plan entsteht kein Mehrwert."
Magnus Eklöv Business Solution Manager, SD Worx

“Technologie allein löst nichts. Sie brauchen Service-Level, Prozesse und kontinuierliche Verbesserung.” Pirashan Nagalingam Global Sales Manager, SD Worx
Modernisieren Sie Ihre Servicebereitstellung
Erfüllen Sie die Erwartungen Ihrer Mitarbeitenden, indem Sie sofortige, reaktionsschnelle Unterstützung implementieren. Dazu gehören idealerweise Self-Service-HR-Tools, Echtzeit-Gehaltsabrechnung, sofortige Spesenrückerstattung und KI-gestützte Chatbots. Integrieren Sie außerdem Echtzeit-Compliance-Tracking und Workforce-Insights, um regulatorischen Änderungen voraus zu sein.
Vertrauen durch verantwortungsvolle KI aufbauen
Stellen Sie sicher, dass Ihre KI-Systeme transparent, leicht erklärbar und mit ethischen Standards im Einklang sind. Dazu gehört, Feedback zu KI-gesteuerten Prozessen zu fördern, Mitarbeitenden die Möglichkeit zu geben, Bedenken zu äußern oder Fragen zu stellen, und sich auf Vorschriften wie das EU-KI-Gesetz vorzubereiten.

“HR-Führungskräfte müssen Dokumentation, Human-in-the-Loop-Prüfung, Transparenz und Risikomanagement in KI-Systeme einbauen, und nicht erst im Nachhinein hinzufügen." Amarendra Gandhi Head of AI, SD Worx
“Die verantwortungsvollste Denkweise ist nicht "wir haben Governance", sondern "wir verbessern Governance". Betrachten Sie es als kontinuierliches Verhalten, nicht als einmaligen Rollout." Amarendra Gandhi Head of AI, SD Worx
Ethische KI in die HR-Strategie integrieren
Arbeiten Sie eng mit IT-, Daten- und Rechtsteams zusammen, um sicherzustellen, dass KI verantwortungsvoll eingebettet wird. Dieser funktionsübergreifende Ansatz stellt sicher, dass Ihre digitalen Tools sicher, ethisch und im Einklang mit den Werten und der People-First-Kultur Ihres Unternehmens stehen.
Digitale Kompetenz fördern
Statten Sie Ihre HR-Teams und Mitarbeitenden mit den Fähigkeiten aus, KI zu verstehen, kritisch zu hinterfragen und damit zu arbeiten. Das bedeutet, Schulungen für KI-Kompetenz anzubieten, psychologische Sicherheit zu fördern und Feedback zu digitalen Workflows zu ermutigen.